Samstag, 25. Juli 2015

Alle lieben Endo

Der Tag begann heute für einige sehr früh, denn um den Sonnenaufgang beim Fujisan zu sehen musste man um 04:30 Uhr aufstehen. Die Frühaufsteher hatten verschiedene Möglichkeiten, einige nahmen bereits am Morgen ein gemütliches Bad im Onsen, natürlich mit Blick auf den Mount Fuji oder man zog sich den "Kimono" an und begab sich an den See um noch ein paar Erinnerungsfotos zu schiessen.
Nach dem Frühstück begaben wir uns auf einen kleinen Spaziergang in einen Wald, der auf der erloschenen Lava des Fuji steht. Dieser 35 km2 grosse Waldabschnitt wird auch Selbstmordwald genannt, da sich leider viele Leute hier das Leben nehmen.

Nach dem wir unsere Füsse vertreten haben, reisten wir an Teeplantagen und den japanischen Alpen vorbei auf die südlichere Seite Japans, genannt Kansai. Unser Ziel war Kyoto, aber bevor wir da ankamen machten wir noch einen Halt in Nagoya um ein Sumoturnier zu sehen.
Das Turnier hat allen sichtlich Spass gemacht und wir haben die Sumoringer lautstark unterstützt, speziell natürlich den Lokalmatador und den "Frauenschwarm" Endo, der leider seinen Kampf verloren hat. Die Sumoringer bestreiten nur einen Kampf pro Tag und dieser kann mitunter nur wenige Sekunden andauern. Jedoch wird vor dem Kampf ein ordentliches Machtgehabe im Ring aufgeführt.
Dass es beim Sumo auch ordentlich zur Sache geht, konnten wir alle sehen als ein Sumoringer aus dem Ring fiel auf einen armen Fotografen, der danach blutend aus der Halle geführt wurde.
Nach gut zwei Stunden Sumoturnier hüpften wir wieder in den Bus und fuhren nochmals ein paar Stunden, um unseren Tag in Kyoto ausklingen zu lassen.







Donnerstag, 23. Juli 2015

ein kleiner Reisetag mit tollen Highlights

Am Morgen machten wir uns auf die Reise in den Südosten von Tokyo, die Rede ist vom Hakone Nationalpark. Raus aus der Stadt fuhren wir an Yokohama vorbei, wobei der Jetlag die Aussicht auf die Landschaft den Meisten zuvor kam.

Angekommen am Ashi-See hing wie so oft der Mount Fuji, vielleicht - wir konnten ihn ja nicht sehen und der ganze Nationalpark im Nebel und dazu schüttete und windete es. Leider mussten wir aufgrund des Wetters unsere Bootstour mit dem Piratenboot auf dem Ashi-See absagen. Alternativ besuchten wir das Besucherzentrum des Nationalparks. Am Nachmittag ging es zum Hakone-Schrein, der immer noch im dicken Nebel stand. Das spezielle an diesem Schrein ist, dass das Torii im Wasser steht.

Ein bisschen geknickt und mit der Befürchtung, dass wir der Mount Fuji nicht zu Gesicht bekommen, machten wir uns auf den Weg zu unserem Hotel. Auf diesem Weg liess sich die Sonne trotzdem noch blicken und wir bekamen die Möglichkeit einer Bootsfahrt mit Ausblick zum sehr gut sichtbaren Mount Fuji.

Nun sitzen wir alle im Hotel mit unseren Kimonos und geniessen das Onsen Bad, Massagesessel und die Aussicht auf dem Mount Fuji.






Mittwoch, 22. Juli 2015

Tokyo by foot

Heute startete unsere Reise mit der Metro zum Rathaus von Tokyo. Dabei konnten wir aus dem 45. Stock auf die gesamte 35-Millionen-Stadt blicken. Weiter ging es zu Fuss und mit der Metro zum Schrein Meji, wo wir etwas über die Shinto-Religion lernten.

Bei der Strasse, die als Inspiration für die Band Tokio Hotel diente und diversen Mangafiguren herumspringen, durften wir unser Mittagessen geniessen.

Am Nachmittag besichtigten wir einen buddhistischen Tempel, wobei jeder sein persönliches Glückshoroskop erhielt. Die Temperaturen brachten uns deutlich zum Schwitzen, wovei ein angenehmer Wind wehte, der unsere Köpfe kühl hielt.

Das Abendessen genoss die ganze Delegation in einem typisch japanischen Restaurant. Vor dem Betreten des Hauses musste jeder seine Schuhe ausziehen und wir setzten uns an niedere Tische. Roher Fisch, gegrillte Scampi und Pouletreis wurde uns serviert. Hiermit schlossen wir unseren zweiten Tag unserer grossen Reise ab.






Dienstag, 21. Juli 2015

Tokyo (sicher gelandet)

Hallo Zusammen

Wir sind sicher in Tokyo angekommen. Alle haben ihr Gepäck und es gab keine Probleme bei der Einreise.
Die Reiseführer haben uns am Flughafen in Empfang genommen und wir wurden in zwei Cars zum Hotel gefahren.
Nun haben wir einen kurzen Z'Nacht gegessen und wir freuen uns nun auf eine feine Dusche und einen hoffentlich erholsamen Schlaf.
Morgen werden wir Tokyo erkunden und euch natürlich davon berichten.

Grüsse von der ganzen Delegation.






Montag, 13. Juli 2015

Letzte Infos vor der Abreise

Liebe Jamboree-Delegation

In genau einer Woche, Montag 20. Juli um 11.15 Uhr werden wir uns in Uniform beim Rheinparkstadion in Vaduz treffen.

Hier noch einige wichtige Punkte für euch:
- Geld: alle Kosten sind gedeckt (inkl. Essen)! Die Preise in Japan sind zu vergleichen mit unseren Preisen in Liechtenstein. Falls ihr Souvenir kaufen oder Postkarten verschicken möchtet, benötigt ihr dafür Geld. EC-Karten funtionieren in Japan meist nur in ausgewählten Banken. Wir empfehlen Bargeld mitzunehmen!
- Schreibt euer Gepäck an!
- Näht den Badge auf den linken Arm eurer Uniform an
- Lest nochmals die Tipps auf der Packliste durch!




Freitag, 19. Juni 2015

Trupp blau lernt Zeltnachbaren kennen


Früh morgens traf sich der Tupp Blau am 13. Juni in Bendern. Wir machten uns auf den Weg nach Nofels. Dort trafen wir die zwei Österreicher Patrouillen, die im Jamboree mit uns den Lagerplatz teilen. An diesem Samstag hatten wir die Möglichkeit, dessen Leiter und Teilnehmer kennen zulernen.

Nach kurzen Kennenlernspielen folgten wir in vier Gruppen unseren Rätseln. Dieses führte uns in die Stadt Feldkirch. Wir suchten die Orte in der Stadt auf, welche uns durch eine Bilderserie bekannt gegeben wurden. Zwischen dem Suchen der Antworten, hatten wir Zeit miteinander zu plaudern. Das hat richtig Spass gemacht. Sehr unterhaltsam war ein Vortrag über die Abtreibung mitten in der Stadt, der uns aufhielt. (Trotzdem:) Pünktlich auf das Mittagessen, das von den Leitern zubereitet wurde, kehrten die Gruppen gut gelaunt zurück zum Pfadfinderheim in Nofels. Es gab Wurstnudeln, was in jedes Lager der Österreicher gehört.

Gestärkt stellten wir die Lagerregeln auf und konnten neue Spiele voneinander kennen lernen. Die ersten Freundschaften wurden bereits geknüpft und wir freuen uns, diese motivierten Leute auf dem Lagerplatz in Japan wieder zutreffen. Wobei vermutlich schon in Kürze noch ein Treffen stattfinden wird. 


Dienstag, 2. Juni 2015

Material auf dem Weg nach Japan


Vor ein paar Wochen haben wir unser Material, wie Zelte, Schaufeln, Kanister, Seile, Beile etc. auf den Weg nach Japan geschickt. Ein weiter Weg lag vor den zwei Gitterboxen: Von Schaan über den Zoll nach Wien - verladen in einen Container - weiter nach Hamburg - hier verladen auf ein Containerschiff - nach Japan zum Hafen - ans Jamboreegelände.