Vor ein paar Wochen haben wir unser Material, wie Zelte, Schaufeln, Kanister, Seile, Beile etc. auf den Weg nach Japan geschickt. Ein weiter Weg lag vor den zwei Gitterboxen: Von Schaan über den Zoll nach Wien - verladen in einen Container - weiter nach Hamburg - hier verladen auf ein Containerschiff - nach Japan zum Hafen - ans Jamboreegelände.
Dienstag, 2. Juni 2015
Donnerstag, 21. Mai 2015
Säuberungsaktion im Gerawald (09. Mai 2015)
Wie bei der ersten Gruppe in Schaan war uns das Wetter
auch beim 2. Arbeitseinsatz in diesem Jahr nicht wirklich freundlich gesinnt.
Die gewaltigen Regenschauer unter der Woche als auch die Wetterprognosen
versprachen nichts Gutes. Zumindest am Samstagmorgen selbst war der Himmel dann
wolkenfrei, sodass sich glücklicherweise doch noch ein Batzen für die
Jamboree-Kasse verdienen liess.
Diejenigen, welche letztes Jahr schon im Schaanwald
mit dabei waren, dürften ein Déjà-vu erlebt haben. Der Forstmeister Peter
begrüsste alle recht herzlich und ohne viel Zeit zu verschwenden, sprang man
auf die Anhänger und genoss eine «Schüttel-Fahrt», die für einige weit über die
Paula-Hütte hinauf ging. Allerdings hatte man diesmal keine Sensen im Gepäck. Der
steile Waldhang wurde nämlich nicht ausgemäht, sondern aufgeräumt; also lose
Äste schön aufeinander gestapelt, damit wieder Platz für neue Bäume vorhanden
ist. Bei guter Teamarbeit und von der Anstrengung ableckenden Gesprächen, wobei
diese bei einigen Gruppen manchmal in den Vordergrund rückten, verging die Zeit
wie im Flug. Ehe man überhaupt richtig in Fahrt kam, wurde zur «z'Nünipause»
gerufen und genauso raste auch der Mittag herbei, welcher bereits den
Feierabend ankündigte.
Während man sich die Steigung aufwärts noch recht
abmühen musste, ging der Rückweg auf der geräumten Fläche fast mühelos,
abgesehen davon, dass der feuchte Boden – wie schon beim Arbeiten – trotz guten
Schuhwerks zu einigen Schlitterparteien führte. Der am Morgen noch chaotische
Wald wirkte aufgeräumt wesentlich angenehmer. Als man einen letzten Blick auf
die vielen grossen Haufen an Ästen warf, zeigte sich, mit welcher unglaublichen
Motivation der ganze Trupp für das Jamboree gearbeitet hat.
Einen herzlichen Dank an die Gemeinde Mauren, die sich
erneut für einen Arbeitseinsatz zur Verfügung gestellt hat!
Freitag, 1. Mai 2015
Ein Erlebnisbericht vom 2. Jamboree-Vorbereitungstreffen
„Arigatou“,
wie man in Japan sagen würde. Danke für diesen tollen Tag, möchte ich euch
sagen. Das frühe Aufstehen am Sonntag, 26.04. lohnte sich auf jeden Fall. Zu
Beginn erhielten wir brandneue Informationen direkt aus Japan von unserer
Delegationsleitung, die um Ostern an der Jamboree-Konferenz in Japan
teilnahmen. Hier erfuhren wir mehr über die An- und Ab- sowie Rundreise, das
Jamboreeprogramm, den Aufbau und über spezielle Events wie beispielsweise die
Hiroshima- Peace Memorial Ceremony. Nach einer kurzen Pause führte das „AHA“
einen Workshop zur Sexualprävention durch. Der Tag wurde ebenfalls genutzt, um
alle wichtigen Dokumente und Uniformen zu kontrollieren. Für die Uniform ist es
wichtig, dass diese für das Jamboree korrekt und komplett ist.
Die
Patrouilleleiter organisierten fünf Workshops, wovon jeder Teilnehmer zwei
besuchen konnte. Die Angebote waren wie folgt:
„Does und Dont’s“ von Japan: Hierbei lernten wir Jamboreeaner,
dass es in der Öffentlichkeit nicht angebracht ist, die Nase zu putzen oder
Zärtlichkeiten auszutauschen. Bei einer Begrüssung verneigt man sich vor der
anderen Person. Je höher das Gegenüber, desto tiefer ist die Verneigung. Als
Gast ist es angebracht ein Geschenk zu überreichen. Bevor das Haus betreten
wird, werden die Schuhe ausgezogen. Am Tisch gibt es auch einige Regeln zu
beachten: Oft sitzen die Japaner zum Essen auf dem Fussboden im Schneidersitz.
Es ist nicht erlaubt, die Beine auszustrecken. Bei den Japanern wird weder
gerülpst noch geschmatzt, lediglich beim Verzehr einer Suppe darf geschlürft
werden. Ist mein Glas leer, darf ich mir nicht selber nachschenken, sonst gilt
man als Säufer. Man schenkt also immer seinen Sitznachbarn ein. Im Umgang mit
den Essstäbchen gibt es noch einige weitere Regeln. Beispielsweise dürfen die
Stäbchen nicht senkrecht ins Essen gesteckt werden, dies ist ein Zeichen der
Verstorbenen.
Origami: Für die „Hiroshima- Peace Memorial Ceremony“ soll jede Delegation 100 Origami Kraniche mitbringen. Am Vorbereitungstreffen konnten wir bereits 20 davon falten. Jedoch gab es noch ein viel Grösseres Angebot an Origami. Beispielsweise den Würfel oder eine Blüte.
Origami: Für die „Hiroshima- Peace Memorial Ceremony“ soll jede Delegation 100 Origami Kraniche mitbringen. Am Vorbereitungstreffen konnten wir bereits 20 davon falten. Jedoch gab es noch ein viel Grösseres Angebot an Origami. Beispielsweise den Würfel oder eine Blüte.
Die Kunst des Sumoringens: Im Workshop Sumoringen durfte jeder Teilnehmer in die Haut eines Sumoringers schlüpfen. Hierfür organisierten die Führer zwei aufblasbare Sumoringeranzüge. Trotz Einschränkung der Bewegung durch die Anzüge, konnten die Kräfte gemessen werden. Besonders gross war der Spass bei diesem Austoben, was die Kurzfilme der Duelle zeigten.
Nigiri oder Maki: Ein Nationalgericht musste natürlich
auch kennengelernt werden. Jedoch beschränkten wir uns nicht nur auf das Kosten
dieser, sondern versuchten uns im Handwerk. Zu Beginn konnte jeder selber eine Sushi
Handrolle machen. In Seetang wurden diverse Zutaten wie Fisch, Karotten,
Gurken, Avocado, Mayonnaise, Pilze,… gelegt und wie ein Wrap zusammengefaltet.
Danach versuchten sich alle im Herstellen einer ganzen Nigiri- oder Makirolle.
Bei den einen gelangen diese Rollen sehr gut und bei anderen erwies sich, dass
noch etwas Übung angebracht wäre. Jedoch wurde das Ziel, die bestenleckerstenwunderbarstenköstlichsten Sushis von
Liechtenstein zu produzieren erreicht.
Schrift und Sprache: Die vielen Schriftzeichen und die Sprache fasziniert. Wir nutzten die Möglichkeit einige wichtige Wörter und ausdrücke kennen zu lernen. Als Eisbrecher ist es immer von Vorteil, wenn die ersten Worte in der Amtssprache gesagt werden können. Wie beispielsweise Konnichi wa (Guten Tag).
Schrift und Sprache: Die vielen Schriftzeichen und die Sprache fasziniert. Wir nutzten die Möglichkeit einige wichtige Wörter und ausdrücke kennen zu lernen. Als Eisbrecher ist es immer von Vorteil, wenn die ersten Worte in der Amtssprache gesagt werden können. Wie beispielsweise Konnichi wa (Guten Tag).
Zur Stärkung vergnügten wir uns mit Reis und Süss-Sauer Huhn oder mit Gemüsenudeln vom Restaurant Mai Thai. Alle konnten hier die Gelegenheit nutzen, ihre Esstechnik mit den Stäbchen zu verbessern. Um der Mittagsruhe etwas gerecht zu werden und unsere Mitpfader besser kennen zu lernen, verbrachten wir die Zeit nach dem Mittagessen in der Patrouille. Im Anschluss folgte ein zweiter Workshop.
Zum Abschluss
trafen wir uns wiederum alle zusammen. Einige Highlights jedes Workshops wurden
präsentiert und die wichtigsten Daten für die bevorstehenden Termine wurden
durch die Delegationsleitung bekanntgegeben. Zu Letzt schossen wir einige
Gruppenfotos und der ereignisreiche Tag ging zu Ende.
Die unermüdlichen Leiter und die Delegationsleitung, mussten die genialen Sumoanzüge im Anschluss an den offiziellen Teil noch einmal richtig ausnützen. Sie vergnügten sich mit einigen spannenden Duells.
Für mich war dieses Vorbereitungstreffen informativ, interessant, wir konnten uns kennenlernen und wir hatten viel Spass. Wie wars für euch?
Donnerstag, 30. April 2015
Waldräumen des Trupps rot in Schaan
Am 18.4.2015 versammelten wir uns um 8.00
Uhr vor dem Forstwerkhof in Schaan. Nach einer kurzen aber guten Begrüssung
verteilten wir uns auf die drei sehr geräumigen Fahrzeuge. Angekommen am
Arbeitsplatz erklärten uns die Arbeiter des Schaaner Forstwerkhofs, was wir
genau machen müssen. Nachdem alle Unklarheiten beseitigt waren und es aufgehört
hat zu regnen, machten wir uns voller Elan an die Arbeit.
Unsere Aufgabe war es, die Äste die auf
einen Haufen zu werfen, dass man danach wieder neue Bäume auf der Fläche pflanzen
kann. Kaum warm geworden, war es auch schon wieder Zeit für die wohlverdiente
„Znüni-Pause“. Gestärkt traten wir wieder an unsere Arbeit. Es verstanden
jedoch nicht alle dasselbe unter Arbeit. Währen andere an ihre körperlichen
Grenzen gingen, hatten die anderen Arbeit mit Plaudern. Wir waren aber trotzdem
fleissig und hatten uns deshalb den lang ersehnten Mittag verdient.
Nach der Mittagspause gaben alle nochmals
alles. Die Haufen wurden immer grösser und unsere Hände immer schwerer. Wir
hatten einen strengen aber schönen Tag. Es wurde genau so viel gelacht wie
gearbeitet. Die Mitarbeiter des Forstwerkhofes waren von unserer Leistung
positiv überrascht und erstaunt. Geheime Quellen behaupten sogar, wir waren die
beste Arbeitsgruppe seit 1965.
Freitag, 10. April 2015
2. Vorbereitungstreffen
Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Jamborees 2015 Japan
An unserem 2. Vorbereitungstreffen vom 26.04. werden wir verschiedene Workshops anbieten. Ihr nehmt an 2 Workshops teil. Damit wir uns optimal darauf vorbereiten können, müsst ihr uns eure Wahl der Workshops angeben.
Wählt aus den 5 tollen Angeboten bitte 3 aus! (Doodle) Wer nicht bis zum 22.04. auswählt hat, wird von uns zugeteilt. Das ist jedoch weiter nicht schlimm, da sowieso nur das Allerbeste geboten wird :)
http://doodle.com/2mhv8zpyyp7f3bz6
ps.: Eure 1. Wahl könnt ihr im Kommentar mit eurem Namen und dem Workshop vermerken.
In diesem Workshop habt ihr die Möglichkeit die bestenleckerstenwunderbarstenköstlichsten Sushis von ganz Liechtenstein zu zubereiten. Dazu braucht es natürlich etwas Feingefühl und grosse Lust auf viele leckere und kleine Sushi Delikatessen, die ihr selber einfach und schnell zaubern könnt.
Mhhhh.......der Sushi-Duft liegt in der Luft J
4. Do and Dont`s in Japan
Und nun, den Doodle bis zum 22.04. ausfüllen!
An unserem 2. Vorbereitungstreffen vom 26.04. werden wir verschiedene Workshops anbieten. Ihr nehmt an 2 Workshops teil. Damit wir uns optimal darauf vorbereiten können, müsst ihr uns eure Wahl der Workshops angeben.
Wählt aus den 5 tollen Angeboten bitte 3 aus! (Doodle) Wer nicht bis zum 22.04. auswählt hat, wird von uns zugeteilt. Das ist jedoch weiter nicht schlimm, da sowieso nur das Allerbeste geboten wird :)
http://doodle.com/2mhv8zpyyp7f3bz6
ps.: Eure 1. Wahl könnt ihr im Kommentar mit eurem Namen und dem Workshop vermerken.
Einmalige Workshops
des 2. Vorbereitungstreffens
1. Mhhh... Nigiri oder doch Maki
Was
bedeute überhaupt Nigiri du Maki. Diese beiden Begriffe stehen für zwei
verschiedene Arten von SushiIn diesem Workshop habt ihr die Möglichkeit die bestenleckerstenwunderbarstenköstlichsten Sushis von ganz Liechtenstein zu zubereiten. Dazu braucht es natürlich etwas Feingefühl und grosse Lust auf viele leckere und kleine Sushi Delikatessen, die ihr selber einfach und schnell zaubern könnt.
Mhhhh.......der Sushi-Duft liegt in der Luft J
2. Die Kunst des Sumō-Ringens
Die
Workshop-Besucher erwartet eine einzigartige Begegnung mit der japanischen
Kampfsportart. Nach einer kurzen Einführung in die Regeln wird nach
Liechtensteins bestem Sumō-Ringer gesucht. Euch erwartet eine stimmige
Atmosphäre, packende Kämpfe, die ein oder andere Überraschung und vor allem
eines: viel Spass! Ganbatte!
3. Schrift & Sprache
Bist
du interessiert die Schriftzeichen auszuprobieren? Lernst du gerne neue
Sprachen? Das Eis bricht sich leichter, wenn das Gespräch in der Landessprache
angefangen werden kann. Hast du Lust, einige nützliche und lustige Wörter auf
Japanisch lernen, dann bist du hier richtig!
4. Do and Dont`s in Japan
Was
in unserer Gesellschaft komplett normal ist, kann in Japan schnell abstossend
oder verstörend wirken. Denn die Japaner haben eine ganz andere Kultur und
Mentalität die man kennen sollte. Darum werden in diesem Workshop ein paar
Benimmregeln, Sitten und Bräuche zu dem Land der aufgehenden Sonne erklärt.
Z.B
ist es in Japan normal, dass man zum Naseputzen den Raum verlässt und es wird
als unhöflich gewertet, wenn jemand während eines Gesprächs übermässigen
Körper- und Augenkontakt hält. Jedoch wiederum wird es als höflich angesehen,
wenn jemand beim Nudelessen schlürft. Das ist ein Zeichen, dass dir das Essen
schmeckt.
Komische
Welt! Nicht? Es gibt noch viel mehr Benimmregeln für Japan, einige sind
wirklich kurios. Also, wenn ihr noch mehr darüber erfahren wollt, meldet euch
für meinen Workshop an.
5. Origami
Die
Kunst des Faltens – Origami kennen wir vielleicht teilweise. Aber ich bringe
euch tolle Falt-Kunstwerke bei. Von einfach bis ganz schwierige Origamikunst
herstellen. Melde dich für diesen Workshop.
Und nun, den Doodle bis zum 22.04. ausfüllen!
Samstag, 4. April 2015
Im Land der beheizten Klobrillen
Hallo Zusammen
Wir hatten die Möglichkeit nach Japan an das zweite Head-of-Contingent Treffen zu reisen und möchten euch kurz davon berichten.
Angekommen in Osaka haben wir Japan ein wenig kennen gelernt - mit den versteckten Gassen, mit den vielen Automaten, bei denen man warme und kalte Getränke rauslassen kann, mit dem feinen Essen und auch den beheizten Klobrillen, die Geräusche machen und Deo versprühen können.
Mit dem Shinkansen, der 250 km/h fährt, ging es dann weiter nach Yamaguchi zum Jamboree Lagerplatz.
Der Lagerplatz, der direkt am Meer liegt, ist riesig. Auf alten Reisfeldern werden wir im Sommer unsere Zelte aufschlagen, neben einer Post, einer Bank, einigen Supermärkten, einem Krankenhaus und vielem mehr.
Die letzten Tage in Japan haben wir mit anderen Personen aus 45 Ländern bei Sitzungen, Fragerunden und Diskussionen verbracht.
Wir hatten die Möglichkeit viele wertvolle Bekanntschaften zu schliessen und sind sehr froh, dass wir diese Reise machen konnte.
Danke!
Donnerstag, 26. Februar 2015
Tüachle Layout
Hallo Zusammen
Leider ein wenig später als versprochen das Layout von unserem 'Tüachle' fürs Jamboree.
Weitere Informationen zu den Arbeitseinsätzen, zum Vorbereitungstreffen und für die 3. Rate bekommt ihr mit einem Brief zugeschickt.
Guat Pfad
Leider ein wenig später als versprochen das Layout von unserem 'Tüachle' fürs Jamboree.
Weitere Informationen zu den Arbeitseinsätzen, zum Vorbereitungstreffen und für die 3. Rate bekommt ihr mit einem Brief zugeschickt.
Guat Pfad
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